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Für einen Eindruck, was den Besucher bei der Ausbildungsmesse erwartet, haben wir 2014 ein Video veröffentlicht.

Nicht alle Wege führen nach Rom – meiner führte zu “smetrix social media”

Der Weg zu meinem jetzigen Ausbildungsplatz war lang und steinig. Nach meinem Realschulabschluss 2004 stand für mich nicht sofort fest, wie es weiter gehen sollte. Da ich aber schon immer sehr kreativ war und meine Gedanken gerne zeichnerisch umsetzte und die Note 1 in Kunst meine beste im Abschlusszeugnis war, riet mir meine damalige Klassenlehrerin, die Fachoberschule im Bereich Gestaltung zu besuchen.  Das  einjährige Praktikum das zur Fachoberschule gehört absolvierte ich  in einer Werbedruck Firma. Ich merkte ich schnell, das ich viel Freude an Grafikprogrammen wie Photoshop und Illustrator hatte. Die Grundkenntnisse lernte ich im Betrieb. Doch Photoshop wollte mich nicht mehr loslassen. So fing ich auch privat an, mich mit diversen Adobe-Programmen auseinander zu setzen.
Leider waren mir damals andere Dinge wichtiger als die Fachoberschule, und ich brach diese nach einem Jahr ohne Abschluss ab. Heute bereu ich diesen Schritt manchmal.
Daraufhin schlug ich ein Jahr lang eine andere Richtung ein, und besuchte die Berufsfachschule KFZ Mechatronik, da ich mich Privat auch sehr für Autos interessiere. Jedoch stellte ich schnell fest, dass man es in diesem Bereich als Frau nicht sehr leicht hatte, und ich beschloss das diese Materie lieber weiterhin nur mein Hobby sein sollte.

Photoshop war während dieser Zeit privat mein täglicher Begleiter. Kaum ein Tag verging, ohne dass ich nicht wenigstens ein paar Minuten davor saß. 2007 kam dann plötzlich der neue Ausbildungsberuf zur Mediengestalterin auf den Arbeitsmarkt. Für mich persönlich war studieren nie eine Option und deswegen diese Ausbildung genau das Richtige für mich!
Mehrere Jahre lange bewarb ich mich. Erfolglos. Ab und an hab ich zwischenzeitlich sogar die Hoffnung aufgegeben.
Im April 2012 kam ich durch das Internet auf die Anzeige von “smetrix social media”. Sofort schickte ich meine online Bewerbung ab. Nach einiger Zeit des Wartens, wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen, welches  ungewohnt entspannt verlief und ganze zweieinhalb Stunden dauerte.  Eine Woche später war es dann soweit, der erlösende Anruf! Ich war im Boot! Die Freude war groß, denn mittlerweile war ich 23 und irgendwann ist der Zug ja auch mal abgefahren. 😉

Aktuell mache ich gerade mein Praktikum und im August geht’s dann los! Ich fühle mich hier sehr wohl, der Umgang ist sehr locker und die Arbeit abwechslungsreich! Die Stunden gehen hier so schnell um, weil mir die Arbeit einfach riesig Spaß macht. Ich hab meinem Chef sogar schon beigebracht, wie man mit dem Grafiktablett umgeht. 😉
In der kurzen Zeit in der ich hier bin konnte ich mich schon gut einbringen und habe auch schon eine ganze Menge Neues gelernt, wie zum Beispiel das erstellen und bearbeiten von Webseiten mit WordPress oder die Aktualisierung von verschiedenen Social Media Seiten wie Facebook und Twitter. Meine Stärken bleiben jedoch weiterhin das digitale Zeichnen und Vektor- und Grafikdesign.

Ich kann nur allen empfehlen, niemals die Suche nach einem Ausbildungsplatz aufzugeben, und euren weg zielstrebig zu verfolgen! Manchmal dauert es zwar länger, aber vielleicht ist das ja Schicksal und man muss erst mal zu der „richtigen“ Firma finden, in der man glücklich ist, sich wohl fühlt und sich selbst einbringen und verwirklichen kann.
So wie es mir passiert ist.

Liebe Grüße,
Samantha