Was macht man in diesem Beruf?

Fachkräfte für Abwassertechnik planen, überwachen, steuern und dokumentieren die Abläufe in Entwässerungsnetzen sowie in Kläranlagen.
In Kläranlagen überwachen sie die Aufbereitung des Wassers in der mechanischen, biologischen und chemischen Aufbereitungsstufe; in  Kanalbetrieben reinigen, inspizieren, warten und reparieren Rohre, Kanäle und Einleiter. Sie können auch elektrische Installationen ausführen und reparieren.

Wo arbeitet man?

Hauptsächlich in kommunalen und industriellen Kläranlagen und bei Umweltämtern; in Abwasserreinigungsanlagen, Laboren, aber auch im Freien, z. B. an Faultürmen, Klär-, Absetz- und Belebungsbecken. Beim Betrieb von Entwässerungssystemen haben sie in Pumpwerken bzw. in der Kanalisation an Rohren und Sammlern zu tun.

Worauf kommt es an?

Auf Sorgfalt (Analyse von Wasser- und Klärschlammproben), Verantwortungsbewusstsein (bei Schutzmaßnahmen, z. B. bei Auftreten zu hoher Schadstoffkonzentrationen), auf umfassende Kenntnisse in Biologie und Chemie, Kenntnisse in Mathematik (Berechnen des Sauerstoffbedarfs in den Klärbecken), Erfahrung in Werken und Technik (Ausführen von Reparaturen).

Was verdient man in der Ausbildung?

1. Ausbildungsjahr: € 696 €
2. Ausbildungsjahr: € 745 €
3. Ausbildungsjahr: € 790 €

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

In der Praxis stellen der öffentliche Dienst und Industriebetriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Welche Alternativen gibt es?

Fachkraft Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Fachkraft Wasserversorgungstechnik
Chemikant/in
Pharmakant/in
Anlagenmechaniker/in
Rohrleitungsbauer/in

Quelle: BERUFENET

www.berufenet@arbeitsagentur.de

Stand: 01.08.2011