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Für einen Eindruck, was den Besucher bei der Ausbildungsmesse erwartet, haben wir 2014 ein Video veröffentlicht.

Ein wichtiges Thema: eure Gesundheit

Auf die innere Stimme und das Bauchgefühl hören
Die Berufswahl ist entscheidend für das weitere Leben und stellt Weichen in das Berufsleben. Damit es erfolgreich, glücklich und gesund ist und bleibt, sollten ein paar Ratschläge befolgt werden:

  • Folgt euren Neigungen und Interessen.
  • Informiert euch zu dem gewünschten Berufsziel und denkt auch an berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Nutzt die umfassenden Beratungsmöglichkeiten zur Berufsfindung.
  • Überlegt, ob ihr einen Eignungstest machen solltet.
  • Fragt euren Hausarzt oder behandelnden Facharzt bei bestehenden gesundheitlichen Problemen.

Die richtige Berufswahl ist (lebens-) entscheidend
Wenn ihr gesund seid, müsst ihr bei der Berufswahl keine Rücksicht auf mögliche Belastungen nehmen. Wenn ihr aber gesundheitliche Probleme habt, solltet ihr diese bei der Auswahl des Berufes bedenken. Bestimmte Tätigkeiten/ Arbeitsfelder können sich ungünstig zum Beispiel auf Allergien, Asthma, Herzerkrankungen, einen Diabetes mellitus oder chronische Hautveränderungen auswirken – im Zweifelsfall zieht den betreuenden Jugendmediziner, Hausarzt oder Betriebsarzt zu Rate.

Es gibt viele Krankheiten, aber nur eine Gesundheit:
Gute Voraussetzungen, gesund zu bleiben, sind

  • gesunde Ernährung
  • körperliche Fitness
  • gesunde Lebensführung (kein Alkohol, keine Drogen)
  • keine täglichen „Härtetests“ der Ohren mit Kopfhörern

Was machen die Betriebsärzte des Werkarztzentrums (WAZ)?
Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, seinen Mitarbeitern im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz medizinische Beratung und Vorsorge anzubieten. Dazu beauftragt er einen Betriebsarzt, der die Arbeitsplätze und deren gesundheitliche Belastungen kennt. Die Aufgabe des Betriebsarztes ist die Förderung und Erhaltung der Gesundheit sowie der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter. Dabei gilt für ihn die ärztliche Schweigepflicht. Er berät den Arbeitgeber, Arbeitsplätze nach den Richtlinien des Arbeitsschutzes möglichst Gesundheit erhaltend zu gestalten.

Die Einstellungsuntersuchung
Häufig ist der erste Kontakt mit dem Betriebsarzt vor der Ausbildung die Einstellungsuntersuchung. Sie wird vom Arbeitgeber gewünscht, weil er wissen möchte, ob der Mitarbeiter aus gesundheitlicher Sicht die Anforderungen des Arbeitsplatzes bewältigen kann. Auch soll für andere Mitarbeiter eine Ansteckungsgefahr ausgeschlossen werden. Bei manchen Gruppen ist eine Einstellungsuntersuchung gesetzlich vorgeschrieben: z. B. bei Jugendlichen unter 18 Jahren (Jugendarbeitsschutzgesetz), beim Umgang mit Gefahrstoffen oder Strahlenbelastung (Röntgenassistentin) oder bei Piloten.

Weitere Aufgaben
Der Betriebsarzt führt, meist zusammen mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit, Arbeitsplatzbegehungen durch. Er spricht mit den Mitarbeitern und kann so mögliche Belastungen für die Gesunheit am Arbeitsplatz einschätzen. Daraus ergeben sich bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge verschiedene Aufgaben:

  • Schulungen für gesundheitsbewusstes Verhalten am Arbeitsplatz (Heben und Tragen, Schutz, Reinigung und Pflege, Lärmvermeidung)
  • körperliche Untersuchungen von Herz, Lunge und Leber
  • Blutdruck- und Pulsmessung – Hörtest – Sehtest – EKG / Belastungs-EKG
  • Lungenfunktionsprüfung
  • Arbeitsmedizinische Beratung / Vorsorge
  • Reisemedizinische Beratung bei berufsbedingten Reisen