10 Tipps für Eltern, Lehrer und Schüler

10 Tipps für Eltern

  1. Von der eigenen Arbeit erzählen: bringen Sie Ihrem Kind Ihre eigene berufliche Tätigkeit näher und motivieren Sie Ihr Kind für das Thema Berufswahl.
  2. Auch Traumberufe ernst nehmen: der Berufswunsch Ihres Kindes erscheint Ihnen unrealistisch? Diskutieren Sie trotzdem die Beweggründe für diesen Berufswunsch mit Ihrem Kind!
  3. Loslassen und Halt geben, eigene Vorstellungen verabschieden: Lernen Sie loszulassen und die Heranwachsenden anders als bisher wertzuschätzen.
  4. Fremdeinschätzung: Geben Sie Ihrem Kind eine Rückmeldung zu seinen Fähigkeiten. Sie sind hier Experte
  5. Berufswahlordner anlegen: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind einen Berufswahlordner anlegt, in dem es alle Unterlagen sammelt. Fragen Sie die Lehrkraft Ihres Kindes, ob und welcher Berufswahlordner in der Schule geführt wird.
  6. An Beratungsgesprächen teilnehmen: Begleiten Sie Ihr Kind zu Beratungsterminen, z. B. bei der Berufsberatung
  7. Freiwillige Praktika unterstützen: Ermutigen Sie Ihr Kind zu freiwilligen Praktika, z. B. in den Ferien. Lassen Sie von der Schule vorab eine Bescheinigung ausstellen, um den Versicherungsschutz Ihres Kindes während des Praktikums zu
    gewährleisten.
  8. Auf Bewerbungsverfahren und –fristen achten!
  9. Informationsveranstaltungen weiterführender Schulen besuchen: Begleiten Sie Ihr Kind zu diesen Veranstaltungen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich Anmeldetermine notiert.
  10. Bei Misserfolgen und Absagen trösten, aufbauen und weiter motivieren!

10 Tipps für Lehrer

  1. An Betriebserkundungen/ Lehrerbetriebspraktika teilnehmen: Informieren Sie sich so viel wie möglich über Berufe und Einstellungskriterien in Betrieben
  2. Eltern in den Berufswahlprozess mit einbeziehen: Informieren Sie Eltern über Angebote der beruflichen Orientierung an Ihrer Schuler.
  3. Ausbildungsreife: Arbeiten Sie mit Ihren Schülern an der Ausbildungsreife. Einen Überblick über die wesentlichen Merkmale bietet der „Kriterienkatalog zur Ausbildungsreife des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland“. Zu den Paktpartnern zählen die Bundesagentur für Arbeit, Bundesministerien und Arbeitgeberverbände.
  4. Informieren Sie sich z. B. bei der Agentur für Arbeit über neue Ausbildungsberufe und unbesetzte Lehrstellen
  5. BIZ-Besuch: Binden Sie den Klassenbesuch im BIZ in den Unterricht mit ein.
  6. MINT-Berufe: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – motivieren Sie Ihre Schüler für Berufe mit Zukunft! Unterrichtsmaterial hierzu finden Sie unter www.planet-beruf.de.
  7. Trainieren Sie mit Schülern Bewerbungen und Vorstellungsgespräche!
  8. Zeugnisbemerkungen können individuelle Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler hervorheben und verbessern die Chancen bei Bewerbungen
  9. Berufsberatung: Ist auch für Sie da! Wenden Sie sich bei Fragen an den Berufsberater Ihrer Schule!
  10. Motivieren Sie Ihre Schüler und Schülerinnen, sich mit der Berufswahl auseinanderzusetzen und auf Ausbildungsstellen zu bewerben.

10 Tipps für Schüler

  1. Freiwillige Praktika: Absolviere in den Ferien oder nach Rücksprache mit deiner Schule auch in der Schulzeit freiwillige Praktika. Lasse Dir die Praktika und Deine gezeigten Leistungen für Deine Bewerbungen bescheinigen!
  2. Ehrenamtliche Tätigkeiten: Soziales Engagement und freiwillige Aktivitäten in der Schule machen sich später bei Deinen Bewerbungen bezahlt!
  3. Berufswahl: Nutze auch das Berufe-Universum unter www.planet-beruf.de oder den Berufswahltest der Agentur für Arbeit
  4. Das Gespräch suchen: Unterhalte Dich mit Eltern, Freunden oder z. B. auch mit Deinem Berufsberater über Deine Ideen und Berufe, die Dich interessieren.
  5. Bewerbungsfoto: Der erste Eindruck zählt – gepflegte Erscheinung und persönliche Ausstrahlung sollten immer vom professionellen Fotografen festgehalten werden.
  6. Keine Angst vor Auswahltests: Informiere Dich gut und bereite Dich auf Deinen Test vor. Infos gibt es unter www.planet-beruf.de.
  7. Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch: Mach Dich schlau über Betrieb und Beruf und bleibe im Gespräch Du selbst
  8. Wenig nachgefragte Berufe: beschäftige Dich ruhig auch einmal mit Berufen, die selten nachgefragt werden. Vielleicht ist ja auch ein Geheimtipp für Dich dabei!
  9. Schulnoten: Denke daran, dass viele Betriebe beide Zeugnisse der 9. Klasse, manchmal sogar auch das Zeugnis der Klasse 8, sehen wollen.
  10. Bewerbungen: Starte mit Deinen Aktivitäten frühzeitig und ruhe Dich nicht auf den ersten Bewerbungen aus.